Neujahrsempfang in der Schule
Kein Anfang, sondern ein Weiterleben
„ Sie mögen mir verzeihen, wenn ich nicht namentlich begrüße, aber zum einen würde dies den Abend sprengen und zum anderen - und dies ist der wichtigste Grund - sind Sie mir alle gleichermaßen herzlich willkommen", freute sich die Konrektorin der GHS im Namen der Schulleitung und des Kollegiums über ihre etwa fünfzig Gäste. Ein Neujahrsempfang an der Schule sollte eigentlich „Halbzeit" heißen. Christine Schneider nutzte daher ihre Einleitung des Empfangs im Kellergewölbe für einen kurzen Rückblick und eine kleine Aussicht in die mögliche, nahe Zukunft. Zwei neue und zwei, nach einer Pause wiedergekommene Kolleginnen, hieß sie im Rahmen des Neujahrempfangs noch einmal willkommen und berichtete: „Eine Kollegin ging in den wohlverdienten Ruhestand, eine andere Kollegin genießt Mutterschutz." Die neu gebildeten Klassen und besonders den Start der „ Schlaufüchse", welche mit großem Engagement geleitet würden, hob Frau Schneider besonders hervor. Und: „Frau Sick hat ihr Amt als Vorsitzende des Förderkreises an Frau Westphal abgegeben, die mit großem Engagement die Nachfolge angetreten und ihre erste große Feuertaufe - den Adventsbasar - mit Bravur gemeistert hat." Nur, was sich im Rest des Schuljahres ereignen wird, oder was gar das neue Schuljahr bringen werde, dass mochte sie noch nicht mutmaßen. „Ich hoffe und wünsche mir jedoch, dass auch das Jahr 2011 von unzähligen schönen Momenten für Sie, ihre Kinder und uns, den an der Schule Tätigen, geprägt ist!"
Dieser Hoffnung schlossen sich als Redner Ortsvorsteher Thomas Tritsch, die Vorsitzende des Elternbeirats, Veronika Pepper und Andrea Westphal für den Förderkreis gerne an. Jürgen Kunzmann griff dem gerne vor. Er bereitete einmal mehr „schöne Momente" mit launigen Geschichtchen, die viel herzlichen Applaus erhielten. So wie der Spruch, den Konrektorin Schneider beinahe wie ein Motto über die ungezwungene, gesellige Feier legte: „Der Jahresbeginn ist kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat!" StS

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus "Das Pfinztal", Januar 2011

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