Anpfiff im Schulhof
Das Ende der Torlosigkeit
Die Erkenntnis, dass es Schülern und Schule gut zu Gesicht steht, sich nicht nur in geschlossenen Räumen und still sitzend auf das Leben vorzubereiten, ist in Grötzingen längst angekommen. Der Schulgarten mit grünem Klassenzimmer und die anerkennende Urkunde aus 2010 für die „Bewegte Schule“ mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt sind beredte Zeugen dafür.
In den letzten Monaten ist der Schulhof aufwändig in diesem Sinne neu möbliert worden und als Krönung kamen jetzt noch zwei populäre Sportgeräte hinzu: Zwei Fußballtore. Das lückenhafte Hinweisschild „Fussball pielen nicht erlaubt“ ist also hinfällig und Ortsvorsteher Thomas Tritsch widerlegte mit Freude dessen Sinn: „Ein paar rennende Kinder mehr auf dem Schulhof sind mir lieber, als ein paar dicke zu viel!“ |
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Zum Fußball im Grötzinger Schulhof trillerte der Anpfiff aus der Ecke des Stadtjugendausschusses und BEO (siehe unten), ein Projekt, das sich bereits beim Bau des Grünen Klassenzimmers unterstützend einbrachte. Ob man Interesse an zwei Toren habe? „Hatten wir natürlich“, sagt Michael Strauß, Lehrer an der GHS. Berufsschüler der Heinrich-Hübsch-Schule schmiedeten also mit ihrem Lehrer, Herrn Wunsch die Tore und lieferten sie im Rohzustand an. „Unsere Aufgabe mit der Klasse 8 war nun, die Tore zu entölen und zu lackieren“, sagt Michael Strauß. Am 7. Juni war es dann so weit: Schüler der achten Klasse und der BVE schleppten in konzertierter Aktion die schweren Metallkonstruktionen an die vorgesehenen Plätze.
Unter den wachsamen Blicken von Ortsvorsteher Thomas Tritsch und Konrektorin Christine Schneider und mit fachkundiger Assistenz des neuen Ortsbaumeisters Manfred Müller und des Hausmeisters Herbert Haschka verankerte das Team vom Aufbau die silbernen „Kästen“ fest im Untergrund. |
„Unsere Kinder werden ganz besonders davon profitieren“, freute sich die Leiterin des Horts an der Schule, Frau Philipin. Flugs steuerte sie das letzte Accessoire zum standesgemäßen Kicken bei: den softigen hofgeeigneten Fußball! Mit einem zünftigen Mini-Turnier eröffneten Ortsvorsteher und Schüler die erste Spielzeit im Schulhof unter den aufmunternden Zurufen der Fangemeinde. StS
Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus "Das Pfinztal" |
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Allgemeine Informationen zum Projekt BeoNetzwerk
2007 startete das Projekt BeoNetzwerk. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7- 9 aus Haupt-; Werkreal- und Realschulen. Jugendliche werden durch den Aufbau eines regionalen Netzwerks beim Übergang von der Schule in das Berufsleben gefördert und unterstützt.
Finanziell wird das BeoNetzwerk von der Agentur für Arbeit , der Stadt Karlsruhe und dem Landkreis Karlsruhe getragen.
Ziele der vertieften Berufsorientierung
BeoNetzwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ausbildungsreife von Schülerinnen und Schülern zu verbessern. BeoNetzwerk unterstützt die Jugendlichen an der Schwelle zwischen Schule und Beruf, um schulische, soziale und betriebliche Bedürfnisse und Ressourcen besser aufeinander abzustimmen. |
Das Projekt bietet außerschulische Angebote zur nachhaltigen Verbesserung der Ausbildungsreife an. Soziale Einstellungen werden mit praktischem Know-how durch begleitete Team- und Projektarbeit vertieft und verknüpft.
Bei den praktischen Berufsorientierungsprojekten haben Jugendliche die Möglichkeit sich aus dem Beo-Programmheft geeignete praktische Projekte in Stadt und Landkreis auszusuchen.
Ziel ist es, dass Jugendliche und Auszubildende Seite an Seite an einem praktischen Projekt zusammenarbeiten und SchülerInnen durch praktische Erfahrungen die unterschiedlichsten Berufsfelder erleben.
Projekt Beo Netzwerk an der GHS Grötzingen
Der Bau der Fußballtore für die GHS Grötzingen war ein Kooperationsprojekt mit der Heinrich Hübsch Berufsschule in Karlsruhe.
Auszubildende des Bereichs Metallbau fertigten gemeinsam mit ihrem Lehrer Herr Wunsch nach einem Modell 2 Fußballtore an, die sich von der Größe und Funktionalität besonders für den permanenten Einsatz auf dem Schulhof in Grötzingen eignen. |
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Diese maßgefertigten Tore wurden dann von den SchülerInnen der GHS Grötzingen grundiert und lackiert so dass sie dann auch ganzjährlich im Einsatz bleiben können. Am 07.06.2011 wurden die Tore schließlich in einer Kooperationsarbeit der Azubis und der Schüler an den dafür ausgewählten Standorten einbetoniert.
Die Kosten für das gesamte Material wurden vom Gartenbauamt Karlsruhe übernommen. Vielen Dank an Frau Buchmüller vom Gartenbauamt die das Projekt somit ermöglicht hat!
Karlsruhe, 07.06.2011
Gabi Matusik, Koordination Projekt Beo Netzwerk
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