Adventsfeier 2010

Neu in der Schule:

Adventsfeier, Trampeltier und Schlaufüchse 

Eine ganz neue Adventsfeier stellte die Grötzinger Schule am vergangenen Freitag auf die Beine. Die neue Förderkeis-Vorsitzende, Frau Westphal und Frau Gutwein-Lohmeyer begrüßten zahlreiche Gäste zu der stimmungsvollen Feier. Quasi non stopp lief von 16:00 bis 19:00 Uhr eine abwechslungsreiche Bühnenschau in der Aula. Vor traumhaft schön gestalteter Weihnachtskulisse präsentierten die Kinder Theater, Musik, Gedichte, Chor, Liedvorträge und einiges mehr: Nahezu alles, was Auge und Ohr erfreuen kann, war geboten. Darunter ein etwas anderes, vergnügliches Krippenspiel mit nasebohrenden und streitenden Hirten und einem veritablen, unübersehbar lebendigen Kamel.

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Der Musiksaal war zur Cafeteria mit leckeren Kulinaria umgestaltet und lud zum Plauschen in geselligen Tischrunden ein. Im Hinterzimmer lockte zusätzlich eine Sektbar, und Brezeln und heiße Würstchen.

Zeit für Unterhaltung, aber auch für Informationen über die Schule und ihre Themen. Die frühere Konrektorin, Sigrid Köster, konnte dabei Erstaunliches und höchst Erfreuliches berichten.
Wie bekannt, scheiterte die Ganztagsschule für die erste Klasse des Schuljahres 2010/11 an der viel zu geringen Zahl von lediglich acht Anmeldungen.

In der Schule wollte man dennoch nicht klein beigeben und stellte ein Ersatzprogramm auf eigene Beine, „Die Schlaufüchse“: An zwei Tagen in der Woche sollte eine Ganztagsbetreuung für maximal zwanzig Kinder eingerichtet werden. „Daraus wurde die absolute Erfolgsgeschichte“, wie sich Frau Köster zusammen mit den anderen Fachkräften, Schülern und Eltern des Projekts jetzt freuen kann. 22 Kinder nehmen das Angebot in diesem Schuljahr wahr, manche in Kombination mit „Hort an der Schule“. Nach dem Unterricht am Vormittag nehmen sie eine gemeinsame Mahlzeit im "Crazy Mocca" oder im Hort ein. Danach gibt’s eine Hausaufgabenbetreuung mit den Lehrerinnen Frau Köster und Frau Porzelt.

Weitere ausgebildete pädagogische Fachkräfte erteilen nachmittags Unterricht zum Beispiel in Sport, Musik oder Theaterstudium (Frau Köster: „Gerade dies ein wertvolles Programm zum sozialen Lernen“). Die Kinder sind Feuer und Flamme, die Eltern begeistert von den „Schlaufüchsen“. „Sie sind auch der Meinung, dass zwei Tage in der Woche völlig ausreichend für die Ganztagsschule der Erstklässler sind, mehr würde sie sogar überfordern“, berichtet die ehemalige Konrektorin. Wie dieser Glückstreffer auf der Basis hoher Kompetenz allerdings weiter gehen wird, ist noch nicht sicher gestellt. „Man muss abwarten, wie und wie viele Mittel für das nächste Schuljahr zur Verfügung gestellt werden“, blickt Sigrid Köster auf 2011. Der enorme Erfolg der „Schlaufüchse“ ist eine hervorragende Empfehlung zur Fortsetzung, wenn nicht gar ein Grund zur Erweiterung des Angebotes!  StS

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus "Das Pfinztal", Dezember 2010

 

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