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Kein „Riesenschulfest" mit großem Unterhaltungsprogramm
„Kein Riesenschulfest“ solle es sein, kündigte Rektor Rudolf Karg am Samstag die Veranstaltung in der GHS Grötzingen an, weil viele einzelne Ereignisse im Lauf des Schuljahres der Grötzinger Lehranstalt immer wieder Anlass zum Feiern oder zur Präsentation der gemeinsamen Leistungen gäbe. Dafür war allerdings das Angebot am vergangenen Samstag äußerst reichhaltig, es ließ kaum Wünsche offen.
Elternbeirat, Förderkreis und Kollegium der Grund- und Hauptschule hatten vom Frühstücksbüffet über deftige und exotische Verpflegung bis zur reichhaltigen Kuchentheke ein kulinarisches Programm auf die Beine gestellt, das nur noch vom kulturellen Angebot übertroffen werden konnte. Chor und Orchester unter der Mitarbeit von Herrn Krey, Frau Lodsch, Frau Porzelt, Frau Schmolla, und Frau Staud eröffneten mit einem Tänzchen und dem „Steckenpferdchen Jonny“, „ Gummibär“
und „Heut ist ein Fest“ die Aufführungen des Tages in der Aula. Ihnen folgten vom Grötzinger Musikverein die Bläserklasse, welche erst seit Dezember in der Ausbildung ist, und das Schülerorchester. Die Freunde des Tanzvergnügens kamen bei Hip-Hop, Stepptanz und Bauchtanz voll auf ihre Kosten und nach dem morgens erst beendeten 24-Stunden-Schwimmen bereicherte die Judovorführung der schuleigenen AG einmal mehr die sportlichen Ansprüche der Grötzinger.
Im Rondell vor der Schule wartete der Verein „Foto-Medien-Kunst" mit Spaßbildern auf und Schwindelfreie betrachteten die Bildungsanstalt aus (sehr viel) höherer Warte vom LKW-Steiger, was allerdings keine erweiternden Erkenntnisse etwa zur Pisa-Studie brachte. Im Hof warteten Kartoffellaufen, Dosen- und Bierdeckelwerfen „Froschbauch werfen“, Partnerlauf oder auch Wasserspiele der Jugendfeuerwehr auf geschickte und sportliche Leute. Besonders knifflig, auch für Lehrer: bestimmte Linienverläufe richtig einzutragen, obwohl man sie nur im Spiegel verfolgen
kann, ist ganz schön schwierig!
Zu einem Fest gehört auch ein spannendes Gewinnspiel, im Foyer hingen daher 28 Schattenrisse von Mitarbeitern der Schule. Die Namen der dargestellten Personen sollten erraten, eine Preisverteilung in den nächsten Tagen abgewartet werden. Besonders einfach gestaltete sich in diesem Fall die
Bestimmung des Konterfeis von Herrn Krey. Wer jemals die Homepage der Grötzinger Schule mit den Porträts des Lehrerkollegiums betrachtet hat, dem musste es sofort klar sein: Die Ähnlichkeit von Schattenriss Nr. 13 mit der Abbildung in http://www.ghs-groetzingen.de sprang sofort ins Auge! StS
Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus "Das Pfinztal"
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