Leseaktion "Eine Schule liest eine Autorin" 2008

Die diesjährige Leseaktion galt der Autorin Astrid Lindgren und ihren Werken. Bei der Auftaktveranstaltung wurde die „Mutter von Pippi Langstrumpf" von der Klasse 3a in Spielszenen kurz vorgestellt. Die Klasse 2a informierte zusammen mit Herrn Utterman über das Heimatland der Schriftstellerin, über Schweden. Anschließend wurde Pippis Schulabenteuer auf Schwedisch und Deutsch vorgetragen und zum Abschluss hieß es „Hey, Pippi Langstrumpf".
Am „Welttag des Buches", am 23.4.2008 war die Abschlusspräsentation der Leseaktion. Große Aufmerksamkeit der Kinder und auch vieler Eltern fand die Vorstellung der Arbeitsergebnisse aus den einzelnen Klassen. Die Klasse 1d stellte das Bilderbuch „Tomte und der Fuchs" vor. Musikalisch präsentierte sich die Klasse 4a mit dem „Ronja-Lied" und dem „Astrid-Lindgren-Rap". Die Klassen 5 und 6 stellten eine Litfasssäule mit Plakaten auf. Die Lektüre von „Mio, mein Mio" der Klasse 2b wurde in Interviews auf die Bühne gebracht.
„April, April" hieß es in einer Spielszene, die von der Klasse 2c aufgeführt wurde. Mit den Märchen von Astrid Lindgren hatte sich die Klasse 3c beschäftigt. Eines davon wurden vorgetragen. Die Klasse 3b hatte „Elfchen" zu „Pippi Langstrumpf" geschrieben. Zum Abschluss wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des Schreibwettbewerbs geehrt. Viele schöne Geschichten waren zum Thema „Pippi besucht die Grötzinger Schule" eingereicht worden:

leseaktion 2008

Es klopft
Eines Tages klopfte es an die Tür der Klasse 2 b.
Frau Schmolla öffnete. Draußen stand ein Mädchen mit Sommersprossen und zwei verschiedenen Strümpfen und sagte: „ Hallo, ich bin Ihre neue Schülerin und heiße Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf“. „Oh“, wunderte sich Frau Schmolla, davon wusste ich gar nichts, „hinten bei Mara und Tim ist noch ein Platz frei“.
In der nächsten Stunde war Schwimmen. Mara fragte Pippi: „Kannst Du schon gut schwimmen?“. „Ach was, woher denn, da würde ich ja viel zu sauber werden“ antwortete Pippi. Aber nun muss ich wohl mal endlich lernen. Zusammen mit den anderen Kindern ging sie rüber in die Schwimmhalle. Der Schwimmlehrer bemerkte Pippi in ihrem bunten Badeanzug nicht und rief: „Alle ins Becken springen und zwei Bahnen Rückenschwimmen!“ Mit lautem Gekreische sprangen alle ins Becken, auch Pippi, die sofort wie ein Stein unterging. „Hilfe, Hilfe“, schrie Ronja“, da geht die Pippi unter!“ „Wer macht Pipi ins Becken?“ schimpfte der Schwimmlehrer erbost, „wir haben doch genug Toiletten hier!“ „Nicht Pipi!“, riefen nun alle Schüler, „die Pippi Langstrumpf ertrinkt gerade!“ „Oh mein Gott“, rief der Lehrer, sprang sofort ins Becken und zog die tropfnasse Pippi wieder heraus. „Warum bist Du denn nur ins Becken gesprungen?“ fragte er. „Aber Du hast doch gesagt, alle sollen ins Becken springen und zwei Bahnen Rückenschwimmen und ich bin auf dem Rücken geschwommen , nur unter Wasser, hast Du das denn nicht bemerkt?“ , fragte Pippi vergnügt.
Nun mussten alle lachen, aber Pippi durfte in dieser Stunde nur noch mit den Schwimmringen schwimmen.
M, Kl. 1 b

leseaktion 2008

Ein Streich
Pippi macht einen Streich mit ihrer Lehrerin. Über der Tür hängt sie einen Eimer mit Wasser auf. 
Wenn die Lehrerin an die Schnur stößt, fällt der Eimer mit dem Wasser um.
Sie wird nass. Dann sagt die Lehrerin: Wer war das? Die Pippi war es!
Die Lehrerin sagt: Pippi, du musst nachsitzen!
C, Kl. 1 b 
Pippi in der Schule
Eines Tages ging Pippi in die Schule. Sie wusste aber nicht, was man machen darf oder was man nicht machen darf.
Da hat sie einen Streich gemacht. Heimlich hat sie Eier auf den Stühlen verteilt außer auf ihrem Stuhl. Da kamen die anderen Kinder und sie sind ohne zu gucken auf die Stühle gesessen. Pippi lachte.
Die Lehrerin war sauer. Sie erklärte ihnen, was man machen darf und was man nicht machen darf. Aber sie machte immer weiter. Die Lehrerin ärgerte sich, aber Pippi hat das nicht interessiert. Nach der großen Pause hat sie wieder einen Streich gespielt. Sie hat eine Bananenschale im Flur verteilt. Als die Kinder von der Hofpause kamen, haben sie die Bananenschalen nicht gesehen und sind ausgerutscht und auf den Po und auf die Nase gefallen.
Und dann hatten sie Ferien.
R, Kl. 1 b

Pippi auf der Grötzinger Schule
Das Fenster stand offen. Pippi saß auf dem Baum neben dem offenen Fenster. Sie schrie: Hallo Kinder. Die Kinder schauten auf das Fenster und die Lehrerin schaute auf Pippi. Die Lehrerin sagte: Willst Du rein kommen? Pippi sagte: Na klar will ich reinkommen.
Pippi kletterte durchs Fenster. Die Lehrerin fragte: Wie heißt Du? Pippi: Ich heiße Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf – und Du? Ich heiße Frau Lohmeyer, sagte die Lehrerin. Im Klassenzimmer saßen 26 Kinder. Frau Lohmeyer sagte: Jetzt ist Pause. Alle Kinder gingen die Treppe hinunter. Pippi rannte die Treppe runter, riss die Tür auf und lief zu ihrem Pferd. Sie ritt über den Schulhof und trampelte über das Blumenbeet. Frau Lohmeyer sagte: Pippi, das darfst Du doch nicht! Pippi sagte: Egal, das gehört doch nicht Dir, warum schimpfst Du dann? Sie ritte einfach weiter. Die Lehrerin schaute hinterher und sagte: Das darf nicht wahr sein! Pippi fragte die Kinder, ob sie eine Runde mitreiten wollten. Die Kinder schrieen: Natürlich wollen wir reiten! Aber die Lehrerin sagte nein. Pippi: Das geht doch Dich nichts an! Pippi ließ jedes Kind einmal reiten außer Thomas und Annika – die durften mit Pippi reiten. Pippi ritt zurück zum Schulhaus. Die Pausenglocke klingelte. Alle Kinder rannten ins Schulhaus und Pippi kletterte durch das Fenster ins Klassenzimmer. Die Lehrerin sagte: Jetzt wollen wir multiplizieren, was ist denn 7x5? Das ist doch klar wie Kokosnuss, 7x5 = 1! Aber nein, kleine Pippi, das ist doch 35! Pippi starrte Frau Lohmeyer lange an. Was starrst Du mich denn so lange an? Pippi sagte: Mach ich doch gar nicht! Machst Du wohl! Mach ich gar nicht, sagte Pippi. Ach egal – es ist doch sowieso Toilettenpause. Viele Kinder gingen hinunter und die Lehrerin auch. Jetzt machen wir einen Streich! Wir legen der Lehrerin ein rotes Pupskissen auf den Stuhl, denn die roten sind am besten. Alle Kinder schrieen : Au ja! Dann legte Pippi das rote Pupskissen auf den Stuhl von Frau Lohmeyer. Die setzte sich auf den Stuhl – es pupste gewaltig.
Pippis Affe – Herr Nilsson – sprang vor Schreck ins Klassenzimmer und lachte sich halb tot. Pippi sagte: Ist mein Pupskissen nicht schön? Und alle Kinder lachten. Pippi lachte und lachte und lachte und dann sagte die Lehrerin: Jetzt wollen wir ein bisschen Lesen lernen!
Sie sagte, Pippi solle sie erste Seite lesen. Pippi: Kannst Du denn nicht selber lesen – oh Entschuldigung , jetzt hab’ ich ja wieder Du gesagt. Und dann las Pippi vor:
Ein Pirat sagte zu seiner Mutter: Du bist dumm. Du auch, rief sie. Und dann schaute die Lehrerin in ihr Buch und merkte, was Pippi gelesen hatte und gar nicht stimmt. Dann sagte Frau Lohmeyer: Pippi, Du hast doch falsch gelesen, das war nicht richtig.
Pippi: Du kannst mir doch meine Lesesprache nicht verbieten ! Oh, jetzt hab’ ich schon wieder Du gesagt, kannst Du mir noch einmal verzeihen?
Aber ja, kleine Pippi! Jetzt aber ist die Schule aus!
A/ A Kl. 2 a

Pippi in der Schule
Sabrina und Salome luden Pippi zur Schule ein. Pippi wollte am Anfang nicht in die schule gehen. Nadine hat Pippi überzeugt, dass sie in die Schule geht. In der Pause hat Pippi die Fahrräder aufs Dach gestellt. Nach der Pause ging Pippi ganz normal ins Klassenzimmer. Frau Lohmeyer kam vom Lehrerzimmer, ging in den Flur und lief die Treppen hoch. Sie ging in das Klassenzimmer von Frau Rieder. Im Klassenzimmer tobten alle Kinder herum. Da sagte sie: Was ist denn hier los? Pippi hat gesagt, heute ist Tobe-Tag.
Wer ist denn Pippi? Eine neue Mitschülerin, sagte Xenia. Pippi läuft zum Pult und stellt sich vor: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf.
Soso, sagte die Lehrerin. Du kannst mich auch Pippi nennen. Entschuldigung Pippi, man nennt sich hier Miss oder Sie, okay Pippi?
Verstanden, sagte Pippi. Dann wollen wir mal mit dem Unterricht anfangen. Pippi, jetzt fangen wir mit rechnen an. Oh, es ist schon große Pause – nach der Pause machen wir weiter.
Frau Lohmeyer ging aus dem Klassenzimmer. Sie ging in das andere Schulgebäude. Auf dem Weg sah sie Pippi auf dem Dach Fahrradfahren. Sie rief Pippi herunter. Pippi sagte: Was ist denn los, willst Du etwa auch aufs Dach?
Nein nein, Pippi, ich will nicht aufs Dach, aber was machst Du dort? Pippi: Ich fahre Fahrrad.
Am nächsten Tag verteilte Pippi Süßigkeiten in der Pause. Die Pausenaufsicht wunderte sich, was das für ein Kind ist.
S / N/ S/ X, Kl. 2 a

leseaktion 2008

Pippi besucht die Grötzinger Schule
1. Pippi platzt in den Unterricht
Pippi platzt in den Unterricht und kritzelt sofort an die Tafel. Frau Lohmeyer sagt ganz nett: „Wie heißt Du?“ „Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf! Aber meine Freunde nennen mich nur Pippi“. „Pippi, setz Dich auf einen freien Platz, zum Beispiel in die Ecke“. „Ich will aber nicht da in die Ecke, ich stell den Tisch woanders hin, da, nach ganz vorne".
Sie setzt sich hin und legt ihre Füße auf den Tisch und kaut Kaugummi.
2. In der Sporthalle
„So, jetzt habt Ihr Sport“! Die Kinder gehen in die Sporthalle. Die Lehrerin sagt: „Ist eine Neue da?“, „ja, Pippi!“, sagt Annika. „Wo, ich sehe niemand neues!“ „Wieso? Sie war doch hinter mir, die Pippi“.
„Hier oben an der Decke!“ Die Lehrerin schaut nach oben und wird ohnmächtig. Alle Kinder springen zu ihr hin und schütten einen Eimer mit Wasser über ihr Gesicht. Die Sportlehrerin wacht wieder auf, doch Pippi ist nicht mehr da. „Wo ist Pippi?“ fragt sie. „Pippi? Ach, sie ist aus dem Fenster auf das Dach geklettert“. „Was? Kommt alle raus!“ „Hallo“, sagt sie, als sie sie sieht. „Was machst Du auf dem Dach?“ „Einradfahren!“ „Was?“ Die Lehrerin wird wieder ohnmächtig. Die Kinder lachen.“ Jetzt komm runter“, sagt Annika, „Du hast unsere Lehrerin genug erschreckt“. „Okay, aber zuerst balanciere ich über das Seil auf den Baum und komm runter“. Sie ist jetzt unten.
3. Wir malen ein Bild
„Warte, ich hole Kreide, Pippi, dann kannst Du was malen. Hier ist die Kreide“. „Fertig!“ „Was?“ „Ja, ich hab den Schulhof ausgemalt, ja ich hab mein Haus gemalt und mein Pferd und meinen Affen!“ „Pippi, was ist denn da hinten?“ „Das? Das ist Kleiner Onkel und Herr Nilsson, sie waren beim Karneval! Ich hol den Schlauch.“ Pippi spritzt mit dem Schlauch herum, den sie geholt hat. Dann sagt sie:“ Ich gehe jetzt nach hause“. Alle seufzten.
M/ V/ S, Kl. 2 a

leseaktion 2008

Pippi zu Besuch in der Grötzinger Schule
Die Klasse 4 b schrieb gerade eine Klassenarbeit, als es kräftig an der Tür klopfte: „herein“, rief die Klasse. Die Tür ging auf und es stand ein rothaariges Mädchen mit Zöpfen in der Tür. „das ist Pippi Langstrumpf“, schrie Marlo und warf seinen Füller auf Nicos Arbeitsblatt, das sofort einen großen blauen Fleck hatte. „Genau“, sagte das Mädchen, „Pipi Langstrumpf, bin gerade im Grötzinger Hafen eingelaufen. Da hat mich eine Räuberbande überfallen, doch ich habe sie alle verhauen und einen Typen in die vorbeifliegende Concorde geworfen. Und ein andere liegt jetzt auf der Weltraumstation Durlach. Und jetzt möchte ich Euch besuchen und Spaß haben!“ und fing sofort mit Gewichtheben an. Sie nahm das Pult mit einer Hand und mit der anderen machte sie gut 10 000 000 Liegestützen.
Die ganze Klasse applaudierte. „Ich will auch mal“, rief Elias, sprang auf und versuchte, das Pult hochzuheben. Drei mal schaffte er es, dann nahm ihm Pippi die schwere Last ab: „Nicht übel für den Anfang“, meinte sie. Nun stand die ganze Klasse an und Herr Bender schaffte es sogar achtmal. Bevor Herr Bender sie aufhalten konnte, rannte Pippi, von der Klasse gefolgt hinaus auf den Schulhof. Dort standen Pipis Pferd und Herr Nilsson. Sofort wollten alle Mädchen reiten. Miriam ritt versehentlich ins Sekretariat und Laura in die Bibliothek, wo Frau Maier und Frau Schwettmann fast die Augen ausfielen. Zum guten Schluss fing Pippi an, mit Computern zu jonglieren, Herr Nilsson und Elias mit Ramy und David den Stuhl, auf dem Herr Karg gerade draufsaß, hochzustemmen und Pippis Pferd in der Bücherei anfing, Bücher anzuknabbern.
Doch um 23.59 Uhr wurde Pippi müde, ließ lustlos die Computer fallen, verabschiedete sich und ging nach Hause.
J, Kl. 4 b

Pippi besucht die Grötzinger Schule
Pippi ist ein liebevolles und nettes Kind.
Eines Tages, als Pippi gerade einen Ausritt machte, kam sie in ein Dorf. In diesem Dorf stand eine wunderschöne große Schule. Jedenfalls sah es so aus wie eine Schule, denn in den Räumen saßen ganz viele Kinder, die schrieben.
Pippi entschied sich, einmal in die Schule hinein zu gehen. Also band sie Kleiner Onkel an einem Pfosten an und ging in das Gebäude. Als Pippi drin war, machte es plötzlich „ring – ring – ring“ und aus allen möglichen Gängen stürmten Kinder hinaus. Pippi erschrak. Doch dann ging sie durch einen Gang. Plötzlich war vor ihr eine lange Treppe. Sie stieg sie hinauf und sah eine offene Tür. Sie ging in den Raum und dort stand eine Lehrerin, die mit ihren Schülern ein Theaterstück einübte. Pippi fragte die Lehrerin, was sie da macht. Die Lehrerin meinte, dass sie in Stück einüben wollte und es heißt „Pippi Langstrumpf“ und dabei wollten alle die Pippi Langstrumpf sein.. Pippi sagte, dass sie doch Pippi sein könnte, denn sie sei die echte Pippi! Und so übte die Klasse mit Pippi das Stück ein und als sie fertig waren, blieb sie noch ein bisschen und die Kinder durften auch auf Kleiner Onkel reiten.
Am Abend, als Pippi in ihrem Bett lag, schlief sie sofort ein und träumte die ganze Nacht davon, dass sie in der Klasse bleiben darf.
C, Kl., 4 a

Pippi schreibt ein Diktat
Pippi hörte, dass Tomi und Annika Weihnachtsferien bekamen. Das fand sie unfair und wollte auch in die Schule. Und das tat sie. Am nächsten Morgen ging sie in die Grötzinger Schule. Als sie angekommen war, setzte sie sich ganz nach hinten. Die Klasse hatte in der ersten Stunde Schwimmen. Die Lehrerin sagte: „Stellt Eich in einer Reihe vor das Einmeterbrett“. Jetzt ist Pippi dran. Sie klettert die Leiter hinauf. Als sie oben ist holt sie tief Luft und springt sicher zehn Meter in die Höhe und macht einen wunderschönen Kopfsprung.
Nun ist Deutsch. Sie schreiben ein Diktat. Pippi hat natürlich 20 Fehler. Als sie es zurück bekam sagte sie: „Es ist einfach nicht das Richtige für mich!“ Und sie bedankt sich und geht.
So ist es, wenn Pippi in unserer Schule ist!
E, Kl. 3 b

Pippi besucht die Grötzinger Schule
Was könnte Pippi in der GHS Grötzingen anstellen?
An einem schönen Sommertag hörten wir, die Klasse 4 a, lautes Getrampel auf dem Schulhof. Es kam ein kleines Mädchen mit vielen Sommersprossen und roten abstehenden Haaren auf einem Pferd angeritten. Frau Scholtes-Keßler unterrichtete uns gerade, doch wir konnten uns nicht mehr auf den Stühlen halte n. Deshalb rannten wir alle zum Fenster um zu schauen, wer das war.
Das kleine Mädchen band das Pferd an den Fahrradständer. Wir setzten uns wieder auf unsere Plätze. Wenige Minuten später kam das Mädchen ohne Saufforderung ins Klassenz8mmer. Es stellte sich als Pippi vor. Frau Scholtes erklärte uns, dass das Mädchen eine neue Mitschülerin wäre. „So“ sagte unsere Lehrerin zu ihr. Jetzt wollte sie von Pippi wissen, was 100 Ameisen * 100 Ameisen sind. Pippi antwortete darauf; „Das ist leicht, es ergibt einen Ameisenhaufen“. Darauf antwortete Frau Scholzes: „Aber nein, stell Dir vor, Du hast 100 Bäume und 100 Bäume kommen dazu! Was ergibt das?“
„Ach so“, sagte Pippi darauf, „das ergibt einen Wald!“ Frau Scholtes-Keßler war der Verzweiflung nahe. Dann sagte sie: „Lass uns singen.“ Gerade als wir beginnen wollten, läutete die Glocke zur großen Pause. Gerade als ich aus der Tür ging stellte mir der dicke Michi ein Bein. Danach bedrohte er mich. Da kam Pipi und wollte mir helfen. Ich warnte sie, dass der dicke Michi wütend werden kann, doch Pippi hatte ihn schon gepackt und hob ihn in die Luft. Danach ging sie auf den Schulhof. Sie steckte ihn in den Basketballkorb. Er wollte wieder hinunter, das sah man ihm an. Er bat Pippi, ihn wieder runter zu holen. Der dicke Michi musste aber erst versprechen, dass er seine Mitschüler in Ruhe ließ. Sie holte ihn runter und ritt mit großem Applaus aus dem Schulhof nach Hause.
P, Kl. 4 a

Pippi in unserer Schule
Eines schönen Tages liefen meine Freundin Lisa und ich zur Schule. Da brauste etwas auf uns zu – wir konnten gerade noch die Köpfe einziehen – das komische Ding landete in der Pfinz. Ich sagte: „Was war denn das?“ Lisa sagte: „Keine Ahnung!“ Wir schauten in die Pfinz. Da hüpfte ein Affe auf uns zu. Er hatte eine Hose und ein Jäckchen an und auf dem Kopf ein Hütchen. Der Affe hob das Hütchen hoch und verneigte sich tief. Doch ehe wir uns wundern konnten, kam ein Mädchen den Weg lang geritten. „Das ist Pippi Langstrumpf!“ rief Lisa. Da sagte Pippi: „Ich will mit in die Schule!“ Wir sagten „Okay, wir führen dich“. Also gingen wir in die Schule. Zuerst stellten wir Pippi dem Herrn Karg vor. Pippi sagte: „Bitte eine Portion Korken.“ Bevor Herr Karg etwas sagen konnte fragte Pippi: „Wie heißen Sie mit Vornamen?“ Herr Karg antwortete: „Äh, ähem, Rudolf, Rudolf Karg“. „ Aha, Rotkäppchen“, sagte Pippi. „ Nein, ich heiße Rudolf“, sagte Herr karg. „Dann bist Du eben Rudolf, das kleine Rentier“, sagte Pippi. Dann gingen Pippi, Lisa und ich in die Klasse. In der Klasse sangen wir dann das Lied von Pippi. Marvin hatte ein Auge auf Pippi geworfen und fand, sie wäre ein nettes Mädchen. Obwohl sie laut war, schrieb Marvin sie nicht an die Tafel. Herr Nilsson schnappte ihm die Kreide weg und malte die Tafel voll. Als Herr Krey in die Klasse kam, war ein heilloses Durcheinander. Herr Krey kippte um und sagte: „Eine Woche schulfrei!“
M, Kl. 3 a

Pippi kommt an unsere Schule
Eines Tages kam Pipi nach Grötzingen in die Schule. Ihr fragt Euch bestimmt, wie sie hierher gekommen ist. Sie ist natürlich mit Kleiner Onkel nach Grötzingen geritten. Aber nach einer so großen Reise ist man natürlich müde, und Pippi war das auch. Sie sagte müde zu Kleiner Onkel: „ Komm, wir suchen uns einen Platz zum Schlafen!“. Da entdeckte sie die Sporthalle und Pippi dachte: „Na, das sieht mal gemütlich aus.“ Und da schliefen sie gemütlich ein. Am nächsten Morgen wollte sie den Kindern in der Schule guten Tag sagen und sie beschloss, es auch zu machen. Sie platzte zur Tür hinein und rief: „Guten Morgen Kinder!“ Und sie dachte leise: „Aber so hört mich keiner.“ Sie schaute sich um, drehte den Kopf nach links und dann nach rechts. Plötzlich sah sie das Mikrofon vom Direktor und dann dachte sie: „Wenn ich da durch rufe, hört mich bestimmt jeder.“ Und sie holte Luft und rief durch das Mikrofon: „Guten Morgen.“ Und jedes Kind in der Schule hörte sie. Aber da fiel ihr ein, dass sie gehen musste, denn Tommy und Annika wollten heute Mittag kommen. Und sie rief noch einmal durchs Mikrofon: „Tschüss!“ und ging zur Tür hinaus.
N, Kl. 3 a

Die vorangegangenen Leseaktionen an der GHS Grötzingen widmeten sich:

  • -  Cornelia Funke
  • -  Paul Maar
  • -  Kirsten Boie
  • -  James Krüss

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