Sparkassenbesuch erster Klasse(n)
„Wir sind hier zu Gast“, sagt Klassenlehrerin Frau Schmolla noch vor der Tür und fragt: „Was macht man in der Sparkasse?“ Die richtigen Antworten der schlauen Grötzinger Erstklässler kommen wie aus der Pistole geschossen. Erstens: „Man schreit da nicht 'rum!“ und zweitens: „Da macht man irgendwas mit Geld!“
Und was man nicht so alles mit Geld machen kann! Ein Sparbuch haben schon ganz viele Kinder, verraten sie der Filialleiterin Frau Pallmer und Herrn Volz an der Beratungsecke. Aber einen Tresorraum zum Beispiel haben sie noch nie gesehen. Der ist gut gesichert, „fast wie im Gefängnis!“, nur eben irgendwie andersrum. Das Staunen hält an, denn 700 Schließfächer sind ganz schön beeindruckend! Effektvoll ist ebenfalls die Ansicht von zwei 500-Euro-Scheinen, welche von Hand zu Hand gehen dürfen: Die hatte noch nicht einmal Frau Porzelt zuvor in den Fingern gehalten! Gespanntes Beobachten, denn jetzt werden diese Banknoten auch noch in eine Art Durchleuchtungsmaschine gesteckt und dabei auf ihre Echtheit geprüft! |
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Dann gibt's den großen Wettbewerb zwischen den zwanzig Schülern der Klasse 1a an der automatischen Münzenzählmaschine und der Klassenlehrerin mit ihrem einfachem Auslese- und Additionsverfahren per Hand und im Kopf. „Nicht fair!“ schreit da einer, als er sieht, dass Frau Porzelt Hilfe von einer Nachbarin bekommt, aber die Schüler an der Maschine sind selbstverständlich klar überlegen, und sie lassen es die Lehrerin gern wissen! Jeder darf noch einen Datumsstempel auf sein Überweisungsformular drücken, bevor Frau Pallmer und Herr Volz allen Kindern zum Abschied ein „Freundebuch“ überreichen, der fürsorglichen Nura sogar zwei, denn die denkt auch an ihre erkrankte Freundin Marie! „Alle Kinder sagen Dankeschön!“ singen daher die Erstklässler nach diesem ereignisreichen Einblick in die Grötzinger Sparkassenwelt. StS
(Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus "Das Pfinztal") |
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