Landschulheim St. Jakob im Ahrntal - Hotel Markus - vom 24. - 28.9.2007
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Montag, 24.09.07
Wir haben uns am Montag um 7.45 Uhr bei der Staigstraße an der Schule getroffen.
Danach haben Gabi unsere Busfahrerin und wir den Bus mit unseren Reisetaschen beladen.
Um 8.30 Uhr begann endlich unsere Fahrt.
Wir hatten ca. alle 2 Stunden eine Pause von ca. 30 min.
In den Pausen waren manche auf den Toiletten (50ct-Stücke waren irgendwann Mangelware) und in den Läden, um sich etwas zu kaufen.
Der Höhepunkt der Pausen war der Mc Donald´s an der Europabrücke. Bis auf die Lehrer, die einen Salat aßen, gönnten wir uns fast alle einen Burger –es lebe die gesunde Ernährung.
Insgesamt dauerte die Fahrt mit den Pausen 10 Stunden.
Das kam allen sehr lang vor und wir konnten nicht mehr ruhig sitzen.
Als wir ankamen waren alle erleichtert und gespannt auf ihre Zimmer.
Wir mussten vor dem Hotel warten, da gerade eine andere Klasse eingecheckt hat.
Die Zimmer waren sehr luxuriös und haben uns allen sehr gefallen.
Um 19.00 Uhr gab es Abendessen und danach eine Besprechung mit dem Hotelbesitzer Markus Gruber. Hier bekamen wir nochmals die Hausordnung erklärt.
Zum Schluss hatten wir noch Freizeit, in der wir das Hotel und seine Möglichkeiten, sowie die Mitbewohner (die anderen Klassen) erkundeten und beschnupperten. Um 22.00 Uhr war Nachtruhe, die wir nur sehr schwer einhalten konnten. Aber irgendwann sind wir dann doch vor Erschöpfung eingeschlafen. |
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Dienstag, 25.09.07
Der Dienstag begann so wie alle Tage, nämlich gegen 7.00 Uhr.
Das Frühstück war sehr gut und reichhaltig mit Brötchen, Wurst, Käse, Joghurt, Cornflakes und Nutella, Obst u.v.m.
Wir hatten nach dem Frühstück ca. 1 Stunde Zeit, um uns fertig zu machen. Das Wetter war sonnig und warm.
Nachdem endlich alle fertig angezogen vor dem Hotel waren, sind wir zu einer Wanderung aufgebrochen. Diese führte auf dem Höhenweg in 4 km nach Steinhaus, dem nächstgrößeren Ort (St. Jakob selbst hat außer einer Kirche nicht viel zu bieten).
In Steinhaus hatten wir eine Stunde Zeit um uns etwas zu kaufen, mit der Gondel auf den Berg zu fahren oder einfach nur alles anzuschauen. Leider hatte der Sparmarkt wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, doch wer shoppen will, der findet auch was! So gegen 12 Uhr wurden wir von Gabi, unserer Busfahrerin, in Steinhaus abgeholt und zur Mittagspause bzw. zum Vespern wieder ins Hotel Markus gefahren.
An dem Tag hatten die Lehrer noch etwas geplant, und zwar eine Mountainbike-Tour. Diese begann erneut in Steinhaus, wohin unser „Privattaxi Gabi" uns erneut fuhr.
Um 14 Uhr haben wir dann unsere Fahrräder und Helme bekommen und haben eine
Probefahrt gemacht um zu kontrollieren, ob die Fahrräder alle noch okay sind und alle Gänge
funktionieren.
Nach dieser Probefahrt sind wir dann in zwei Gruppen mit zwei Guides eingeteilt worden. Eine Gruppe ist eine leichtere Route gefahren und die andere Gruppe eine etwas schwerere Route. Die ganze Tour hat ca. 3 Stunden gedauert. Nach der Hälfte der Zeit sind wir zu einem Wasserfall gekommen - unser Guide meinte, um zu meditieren! Nach dem „Meditieren", was bei uns heißt quatschen, blödeln ... sind wir wieder auf unsere Räder gestiegen und nach Steinhaus zurückgefahren.
Nach diesen 3 Stunden nur auf dem Fahrrad hat uns allen der Hintern wehgetan.
Endlich wieder angekommen, dort wo wir mit den Rädern losgefahren sind, hat auch schon
Gabi auf uns gewartet, die uns bequem zurück ins Hotel fuhr.
Wir freuten uns auf eine Dusche und hatten mächtig Hunger auf das Abendessen, welches wieder super war.
An diesem Abend war dann nur noch „chillen“ auf den Zimmern angesagt. |
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Mittwoch, 26.09.07
Am Mittwoch hatten wir um 8 Uhr Frühstück wie an jedem Tag.
Um 10 Uhr fuhren wir mit dem Bus zu einem Bergwerk nach Prettau, weil das Wetter zu schlecht für Canyoning war. Es waren teilweise unter 10°C Außentemperatur.
Dort angekommen bekamen wir alle einen gelben Helm und eine gelbe Regenjacke. Dann durften wir in eine kleine Bahn einsteigen, mit der wir direkt in das Innere des Bergwerkes fuhren. Der Weg war lange, sehr eng und auch feucht. Manche beschlich ein mulmiges Gefühl.
In der Tiefe des Bergwerkes angekommen stiegen wir aus der Bahn aus und gingen zu Fuß weiter. Unser Führer zeigte uns ein kurzes Video und ging mit uns in verschiedene Stollen und Gruben. Immer wieder sahen wir Figuren, welche die Grubenarbeiter zu verschiednen Zeiten mit ihren jeweiligen Geräten zeigten. Wir erfuhren, dass 6 Arbeiter 88 Jahre brauchten, um den Weg in den Berg zu schlagen. Ebenso schafften sie mit ihren einfachen Mitteln in 8 Stunden Schicht nur einen Zentimeter! Keiner von uns wollte diesen Job erledigen.
Nach einer Stunde Führung ging es mit der Bahn wieder zurück ans Tageslicht, welche Erleichterung. Zur Mittagspause ging es dann zurück zum Hotel.
Um 13.30 Uhr trafen wir uns am Eingang vor dem Hotel und führen ca. eine halbe Stunde nach Sand zur Burg „Taufers“. Als wir dort ankamen, wurden wir durch die Burg geführt und uns die einzelnen Gegenstände mit ihren Geschichten gezeigt. Am Interessantesten war die Folterkammer mit der Fußfessel. Einige von uns durften dort Probesitzen und es wurde uns erzählt, dass den Verurteilten die Nägel abgezogen wurden und Salz an die nackten Füße gestrichen wurde, welches dann von Ziegen abgeleckt wurde, bis keine Haut mehr da war (mancher meinte, man könnte das ja in der Schule einführen – aber natürlich nicht in unserer Klasse, da ist es ja nicht nötig!).
Nachdem wir alle noch auf dem Burgturm waren, fuhr uns Gabi wieder zurück ins Hotel. Dort angekommen duschten wir alle und zogen uns für das Abendessen in einer Pizzeria und die darauf folgende Disco um. Als wir in der Pizzeria uns alle an sechs Tische verteilt hatten, bestellte jeder eine Pizza, die daraufhin gleich serviert wurde. Danach in der Disco ging Kim gleich ab. Uns schien es, als wäre sie unermüdlich. Als dann ein paar andere auch in Stimmung kamen, tanzten sie gleich mit.
Um 22.30 Uhr fuhren wir mit Siegesstimmung wieder ins Hotel zurück, denn der KSC hatte gegen Frankfurt gewonnen. Im Bus war deshalb Partystimmung, die wir lautstark präsentierten. |
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Donnerstag, 27.09.07
Am Donnerstag wurden wir um 7.00 Uhr geweckt und um 8.00 Uhr gab’s Frühstück.
Dann haben wir uns um 9.45 Uhr im Kinoraum getroffen und haben unser Tagesprogramm
besprochen.
Zur Auswahl gab es ein Kickerteamturnier und ein Tischtennisturnier.
Frau Schneider war Turnierschiedsrichterin und war unbestechlich (trotz mehrerer Lockangebote mit Süßigkeiten).
Begonnen haben wir mit der Auslosung, welche Teams wann gegeneinander antreten müssen. Gespielt wurde im KO- System.
Beim Kickerturnier belegten Herr Mahl und Sinan den zweiten Platz, den ersten Platz belegten Matthias und Nurullah. Es war ein spannendes Endspiel, welches 9 zu 10 endete.
Beim Tischtennisturnier wurde Christian zweiter und Matze wurde erster. Auch in diesem Turnier gab es spannende Kämpfe.
Die Verlierer durften sich aus der großen „Wundertüte“ von Frau Schuh etwas Süßes aussuchen, die Gewinner bekamen den „Siegerlolli“.
Danach hatten wir Freizeit bzw. Zeit, um die Zimmer schon einmal zu säubern und die Kleiderberge zu sortieren. Wozu es Schränke gibt, wissen einige nämlich nicht.
Wir trafen uns dann am Nachmittag hinter dem Hotel zum Bogenschießen. Nach einer kurzen Einführung, wer links oder rechts schießt, durften wir nacheinander alle mit Pfeil und Bogen auf den Spuren von Robin Hood wandeln. Es sieht einfacher aus, als es ist. Mancher Pfeil landete im Gras und nicht auf der großen Zielscheibe.
Da es nieselte und sehr kalt war, mussten wir uns danach erst einmal aufwärmen. Warme Backen mussten die starren Hände wärmen.
Unser letztes Abendessen verging wie im Flug und danach wurden letzte intensive Kontakte zur anderen Klasse gepflegt. Ein Hauch von Parfum und Rasierwasser lag in der Luft und fleißig wurden Telefonnummern ausgetauscht.
Einige hatten sich für die Nacht verabredet. Dumm nur, dass unsere Lehrer, v.a. Frau Schneider, uns mal wieder auf die Schliche kam. Saß sie doch mit Herrn Mahl und Frau Schuh bis spät in der Nacht auf der Treppe, was jedes Date verhinderte.
Irgendwann sind wir dann eingeschlafen, allerdings sehr spät bzw. früh. |
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Freitag 28.09.07
An unserem Heimfahrtstag wurden wir um 5.30 Uhr geweckt. Draußen war es stockdunkel und sehr kalt. Bei 3° C regnete es. Auf den Scheiben unseres Busses war Eis.
Nachdem wir uns fertig gemacht hatten und die Koffer gepackt waren, war Zimmer aufräumen angesagt.
Um 6.00 Uhr haben wir den Bus beladen.
Danach gab es unserer Abschiedsfrühstück. Die meisten
waren noch sehr müde, so dass das Frühstück sehr spärlich ausfiel.
Wir richteten uns ein Vesper für die Fahrt und verabschiedeten uns von Herrn Markus.
Um 7.15 Uhr fuhren wir los. Innerhalb kurzer Zeit schliefen fast alle.
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Am Brenner sahen wir den ersten Schnee in diesem Jahr. Nach mehreren Staus und Pausen auf der A 8 kamen wir um 16.45 Uhr endlich in Grötzingen an. Wir freuten uns alle auf ein paar erholsame Tage zu Hause.
Oliver, Nuray, Christian, Yvonne, Kati und Kim |
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