Die Klassen 1a und 1b machen die Pfinz schiffbar
Eine stolze Flotte wurde selbst gebaut
Mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Porzelt und Frau Schmolla machten sich am Freitag die la und lb auf den Weg zur Pfinz. Auf der Wiese bei der Eisenbahnbrücke legten sie eine kleine Rastpause ein, um sich vor einem großen Ereignis noch ein wenig zu stärken. Die Erstklässler hatten nämlich in den letzten Wochen mit beträchtlicher Fantasie und einigem handwerklichen Geschick Schiffchen hergestellt, die nun zu Wasser gelassen werden sollten. Vielfältige Materialien nutzten die Kinder als Werkstoffe: Styropor, Holz, Kunststoff oder ausgedientes Verpackungsmaterial. Zwei Käseschachteln aus Span dienten einem Schubkahn als Frachtcontainer für groben Sand, leere Plastikflaschen sorgten für den richtigen Auftrieb.
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Die unterschiedlichsten Schiffstypen waren zu bewundern: Flöße, Segelschiffe mit einem oder zwei Masten, manche mit Schwertern unter dem Rumpf, Kähne, Papierschiffchen, sogar ein veritables Kriegsschiff und eine Autofähre mit Playmobilkapitän. Jetzt wurden sie an einer Plattform vom Stapel gelassen um ihre Seetüchtigkeit zu erweisen. Eifrig und erwartungsvoll sandten die kleinen Schiffsbauer ihre Flotte auf die Jungfernreise. Nur wenige Havaristen waren zu beklagen, einige Gestrandete wurden aus der Uferböschung geborgen und weiter auf große Fahrt geschickt. Mit Gummistiefeln bewehrte Muttis und Frau Porzelt fischten nach ein paar hundert Metern die gesamte Armada aus dem Wasser und händigte sie ihren stolzen Besitzern wieder aus. Zum Abschluss des aufregenden Werksausflugs an die Pfinz gab es noch einen besonderen Spaß obendrein: Es durfte geplanscht werden!
Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus „Das Pfinztal“ |