Rappenhof - Montag 24.10.05
Der erste Tag im Schullandheim Rappenhof
Am 24.10.05, am Montag Morgen, trafen wir uns an der Staigstraße. Alle waren furchtbar aufgeregt. Um 9.30 Uhr fuhren wir in Gruppen los. Es gab ein erstes Hindernis, den Stau auf der A8. Dadurch brauchten wir schon von Karlsruhe bis Stuttgart eineinhalb Stunden.
Als alle endlich am Rappenhof angekommen waren, schauten wir uns die Häuser an. In den Häusern gab es ein Wohnzimmer mit großer Terrasse, die Schlafzimmer, ein großes Bad mit WC und eine Toilette extra.
Als alle so einigermaßen ihre Sachen eingeräumt hatten, fing auch schon der erste Programmteil an: Herr Alb, unser Programmleiter, machte uns klar, dass wir zu den anderen Vertrauen brauchen, wenn wir klettern lernen wollen.
Einer musste sich auf die Isomatte legen und die anderen mussten ihn oder sie hochheben und tragen. Man musste denjenigen auf der Matte an den Waden, an den Füßen und an den Schultern halten. An jeder Seite von ihm mussten drei Schüler bereit stehen.
Der nächste Programmpunkt war, dass Herr Alb im Wald ein Seil zwischen zwei Bäume spannte. Es sollte eine Mauer vor einem brennenden Gebäude darstellen. Jeder aus der einen Gruppe musste dort hinüber um zu überleben. Die andere Grupp auf der anderen Seite musste helfen. Wir mussten im Team zusammen arbeiten, denn allein kam keiner über dieses Seil rüber. Der Letzte war Aliihsan, er musste Anlauf nehmen und springen und alle anderen auf der anderen Seite mussten ihn auffangen, damit er „gerettet“ wurde. Herr Alb hat uns sehr gelobt, denn wir haben gut zusammengearbeitet und jeder ist „gerettet“ worden.
Zum Abendessen gab es Lasagne, hat sehr lecker geschmeckt.
Später trafen wir uns alle im Bastelraum über der Scheune und höhlten Kürbisse aus, die Frau Wittek mitgebracht hatte.
Wir probierten sie auch gleich bei einem kleinen Nachtspaziergang aus. Das war ziemlich unheimlich!
Vor dem Schlafengehen trafen sich alle im Haus der Jungen. Wir saßen gemütlich im Wohnzimmer, Frau Köster las vor und wir spielten und sangen Lieder.
Lena, Marvin
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Rappenhof - Dienstag, 25.10.05
Die Jungs standen um 6.00 Uhr auf und weckten die Mädchen. (Protest! Kreisch!) Um 9.00 Uhr gab es Frühstück.
Anschließend, um 10.00 Uhr begann der 2. Teil unseres Kletterprogramms. Wir lernten, wie man Klettergurte anlegt. Herr Alb erklärte uns, wie wichtig es ist, dass wir beim Sichern alle Knoten und Seilverbindungen genau kontrollieren, damit der Partner, der gerade klettert, sich auf uns verlassen kann.
In der Freizeit spielten wir anschließend mit den kleinen niedlichen Kätzchen. Nach dem Mittagessen spielten wir Jungs bei den Mädchen Flaschendrehn und hüpften draußen auf dem Trampolin.
Um 14.00Uhr ging es los zum Ausflug nach Gschwend. Wir wanderten ungefähr eine Stunde lang auf der Landstraße, dann kamen die ersten Häuser und der Kirchturm von Gschwend. Nach einer Rallye durch den Ort machten wir uns auf den Rückweg.
Abends spielten wir Malefiz, Sagaland und das Verrückte Labyrinth. Danach setzten wir uns um Kreis zusammen und spielten noch verschiedene lustige und spannenden Spiele wie Fotograf, Schwarze Magie und vieles andere.
Nachdem uns Frau Köster wieder ein Kapitel aus dem Buch „Titus kommt nicht alle Tage“ vorgelesen hatte, gingen wir alle in unsere Zimmer, machten noch ein bisschen Blödsinn und schliefen dann ein.
Sebastian, Aliihsan
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Rappenhof - Mittwoch, 26.10.2005
Um 8.15 Uhr kamen Frau Köster und Frau Wittek um uns zu wecken. Um 8.30 Uhr gab es Frühstück.
Wir trafen uns um 10.00 Uhr um mit Herrn Alb zu klettern. Wir kletterten auf dem Hof am Kletterturm.
Sebastian ist auf der schwierigsten Wand fast ganz nach oben gekommen.
Nach dem Klettern hatten wir Freizeit, sind Trampolin gesprungen, und haben Tischfußball gespielt.
Um 12.30 Uhr trafen wir uns zum Mittagessen, es gab Kaiserschmarrn.
Ein Mädchen aus der anderen Klasse 5, die auch mit ihrer Klasse auf dem Rappenhof war, hatte Geburtstag und wurde 12 Jahre alt. Wir sangen alle Happy Birthday, und Jajenn (die Praktikantin aus China) sang Happy Birthday auf Chinesisch. Und das geht so: Tu ni chenji quaila, Tu ni chenji quaila…
Um 13.00 Uhr hatten wir wieder Freizeit.
Da es noch ziemlich verregnet aussah, trafen wir uns im Bastelraum und lasen mit verteilten Rollen unser Kasperle Theater, für das wir in HTW und Technik Handpuppen herstellen wollen.
Aber als wir feststellten, dass draußen strahlender Sonnenschein war, beschlossen wir nach draußen zu gehen und spielten „66 Bäume“, ein Spiel , das Frau Aniol Hetzel für uns vorbereitet hatte.
Um 18.00 Uhr, zum Abendessen, gab es Wiener.
Danach bastelten wir Deko–Ketten aus Geistern und Fledermäusen (Halloween), die wir an unserer Abschiedsparty aufhängen wollten.
Um 19.00 starteten wir unsere Nachtwanderung. Christian, Jajenn und Nadine waren auch dabei, unsere Kürbisse nahmen wir als Leuchtfackeln mit.
Nach der Nachtwanderung duschten wir, zogen unsere Schlafanzüge an und trafen uns um 21.30 Uhr bei den Jungs zur abendlichen Gutsnächtle – Runde . Frau Köster las wieder aus dem Buch von Titus Gajus Lentulus vor und wir sangen „Ein Mann, der sich Kolumbus nannt“.
Gegen halb elf gingen die Mädchen wieder in ihr eigenes Haus und schliefen tief und fest ein. Und die Jungen??? (PSSST)
Mathias, Alina
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Rappenhof - Donnerstag, 27.10.05
Morgens um 6.30 Uhr waren die ersten wach. Später um 8.30.Uhr gab es Frühstück. Es gab Brötchen und Brot mit Käse, Marmelade und Nutella.
Danach, um 10 Uhr, begann die Klasse 6 mit dem Bau einer Seilbrücke. Dazu brauchten wir: 4 harte Seile, 17 Karabiner, 5 dünne Seile und eine Seilbremse.
Gruppe1: Abdullah, Marvin, Sebastian, Marco, Matze.
Gruppe2.: Valeriya , Francisca, Lena, Alina, Aliihsan.
Frau Köster und Frau Wittek schauten zu und halfen mit, Herr Alb gab uns ein paar Tipps. Zu Anfang waren die Seile zu locker und hingen deshalb total durch. Sie waren auch zu nass und es war ziemlich feucht unten im Wald am Bach.
Wir sind mehr als dreimal ausgerutscht, aber dann haben wir es doch geschafft. Wenigsten zwei Seile konnten wir über den Bach spannen. Alle habe sich über die Seilbrücke getraut, sogar Lena, Frau Köster und Frau Wittek!
Zum Schluss haben Abdullah und Matze den Kasten mit den Sachen, die wir für die Seilbrücke gebraucht haben, wieder zurück getragen.
Zum Mittagessen gab es Fleischküchle mit Püree und Bohnen.
Am Nachmittag waren wir von der anderen Gruppe zur Zirkusvorstellung eingeladen.
Marco, Abdullah
Nach dem Abendessen stellte Christian, der Praktikant, seine Feuerkünste vor.
Danach setzten wir uns im Kreis im Nebenraum des Esszimmers und spielten: Hände fühlen, Fotospiel, schwarz - weiß / ja - nein, Löffelspiel, Staubsaugen.
Dann war DISCO .Wir tanzten alle, nur Sebastian und Marvin nicht, sie sagten immer, sie könnten nicht tanzen.
Schließlich kam das Lied Ayscha, und Frau Köster und Frau Wittek tanzten mit! (es hat allen Spaß gemacht, niemand wollte gehen !)
Nachdem die Disco war zu Ende war, liefen wir in unsre auf unsere Zimmer, duschten und zogen unsere Schlafanzüge an.
Frau Köster hat uns wieder aus dem Buch „Titus kommt nicht alle Tage!“ vorgelesen .
In diesem Buch geht es um einen Jungen, der aus der Zeit der Römer stammt und aus Versehen, weil er ein bestimmten Kräutertrank getrunken hat, immer einmal die Woche in Mainz im Römermuseum auftaucht und sich dort mit den Schülern aus der 6. Klasse trifft.
Nach dem Kapitel liefen wir in unsere Zimmer putzten die Zähne und gingen ins Bett.
Francisca/ Valeriya
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Rappenhof - Freitag, 28.10.05 – letzter Tag!
Frühstück – lecker!
Nach dem Frühstück gingen wir in unsere Zimmer und packten Koffer. Wir mussten Betten abziehen und das Haus fegen.
Christian kam und kontrollierte. Es kam Frau Köster und teilte unsere Handys, die Versicherungskarten und den Impfpass aus.
Dann war es Zeit Abschied zu nehmen, und zwar von den Tieren, den Ziegen, den Hasen, den Schweinen, den Pferden und den Lamas. Natürlich auch von den Katzen Amy, Gismar, Punk, Funky, Max und dem Hund Pepita von Herrn Alb.
Am schlimmsten war der Abschied von Christian (Praktikant) Ya Yenn (Praktikantin aus China) Nadine (Köchin) und von Herrn Alb, unserem Kletterlehrer).
Schon war alles vorbei – es war eine schöne Woche auf dem Rappenhof. Zum Andenken schossen wir noch ein Foto.
Aber endlich war Abreisezeit, alle stiegen in die Autos und winkten zurück.
Auf der Rückfahrt gab es einen Zwischenstopp, bei Veith und Co. trat ein kleines Problem auf, denn Matze hatte zu viel Cola getrunken und die Cola musste wieder raus!
Alle sind gut zu Hause angekommen.
Manch einer dachte wohl: endlich daheim!
Francisca / Valeriya
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