Unser Schullandheimaufenthalt in Gschwendt
Am Montag, den 13.06.2005 haben wir uns um 9.30 Uhr in der Staigstraße getroffen. Wir waren sehr aufgeregt. Der Bus war bereits da, sodass wir gleich einsteigen konnten.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt sind wir am Rappenhof in Gschwend angekommen. Unser Gepäck mussten wir zuerst im Tischtennisraum abstellen. Dann gingen wir gleich zum Essen. Es gab Spaghetti mit Fleischsoße. Nach dem Essen durften wir unsere Häuser beziehen und auspacken. Um 13 Uhr trafen wir uns mit unseren Klettertrainern in einem Raum, in dem wir Vertrauensspiele gemacht haben. Anschließend gingen wir in den Wald. Dort musste die ganze Klasse über ein Seil klettern, ohne es zu berühren. Wir mussten uns eine Strategie überlegen, damit auch alle Schüler es schaffen konnten.
Danach war Freizeit, in der wir uns mit Riesentrampolinspringen, Tischfußball, Tischtennis oder mit den Tieren gespielt. Es gab Schweine, Enten, Ziegen, Katzen, Hasen, ein Hund, Lamas, Pferde und Bergziegen.
Um 17 Uhr trafen wir uns zur Gesprächsrunde, auch „Motzrunde“ genannt. Zum Abendbrot um 17.30 Uhr gab es Brot, Wurst, Käse und Gurken, Paprika , Tomaten.
Wir hatten dann Freizeit bis 19 Uhr. Gemeinsam gingen wir Holz für das Lagerfeuer sammeln und Stöcke für das Stockbrot. Während das Feuer brannte, schnitzten wir die Stöcke und wickelten den Hefeteig darum. Es dauerte eine Weile, bis wir das Stockbrot essen konnten. Nachdem wir noch einige Lieder am Feuer gesungen hatten, gingen wir in unsere Häuser.
Ab 22 Uhr durften wir diese nicht mehr verlassen. Um 24 Uhr war Licht aus.
Andreas, Marco, Artjom, Kim
Am Dienstag um 7 Uhr kamen unsere Lehrkräfte und weckten uns. Um 8 Uhr gab es Frühstück. Es gab: Marmelade, Nutelle, Kaba, Tee und Brot.
Von 9 bis 11 Uhr war klettern angesagt. Wir lernten die wichtigsten Knoten kennen und wie man sich sichert und durften dann alle zum ersten Mal auf den sieben Meter hohen Kletterturm. Einige schafften es auf Anhieb bis nach oben. Dann hatten wir eine Stunde Freizeit bis zum Mittagesse. Es gab gebratene Maultaschen und Maultaschen in der Brühe.
Um 13 Uhr sind wir zur 4 km langen Wanderung nach Gschwend aufgebrochen. Auf dem Marktplatz gab es dann erst mal Eis für alle. Danach wurden die Gruppen für die Ortsrallye eingeteilt. Um halb vier waren alle wieder am Marktplatz zurück und wir durften noch „shoppen“ gehen. Um vier konnten wir den Rückweg antreten. Da einige ganz „fußkrank“ waren, wurden wir in mehreren Fahrten von Herrn Mahl in den Rappenhof zurückgefahren.Nur vier tapfere Wanderer ( Jan, Diana, Oliver und Christian ), sowie Frau Schuh und Frau Schneider gingen den ganzen Weg zu Fuß zurück.
Um 17.30 Uhr haben wir uns wieder zum Abendessen getroffen. Um 19 Uhr war dann Motzrunde und die Preisverleihung für die Rallye. Matze, Diana und Christian gewannen den ersten Preis.
Freizeit war danach bis 22 Uhr, da mussten wir alle wieder in unseren Häusern sein.
24 Uhr war Licht aus ( wir haben uns natürlich nicht daran gehalten ).
Diana, Zana, Matze, Philipp
Am Mittwoch wurden wir um 7 Uhr von unseren Lehrern aus dem Schlaf gerissen. Nachdem wir uns angezogen haben, sind wir um 8 Uhr zum Frühstück gegangen. Von 9 bis 11 Uhr hatten wir wieder Kletterunterricht. Danach mussten wir Holz für das Lagerfeuer sammeln, damit wir Würstchen und Steaks grillen konnten. Dazu gab es Nudelsalat. Freizeit war bis 15 Uhr. Dann begannen die Olympischen Spaß-Spiele“. Die Einzelwettkämpfe dauerten bis 17 Uhr. Nach dem Abendessen und der Motzrunde wurden dann die Urkunden und Preise an uns ausgeteilt. Jeder hat etwas gewonnen. Sieger der Olympiade wurde Nurullah. Er hat sich aus den Preisen ein kleines Radio ausgesucht.
In unsrer Freizeit bis 22 Uhr wurde dann wieder fleißig Tischfußball, Frisbee und Federball gespielt.
Um 22 Uhr trafen wir uns zur Nachtwanderung. Frau Schneider und Frau Schuh hatten tagsüber bereits Salz ausgestreut, um „Elwetritsche“ anzulocken. In der Dunkelheit mussten wir dann einzeln einen kurzen Weg gehen, da die Tiere ein sehr gutes Gehör haben und bei mehreren Kindern erschrecken würden. Da wir aber aus dem Wald einen Schrei hörten und es gruselige Geräusche gab, hatten nicht alle von uns den Mut, alleine zu gehen. Manche erschraken so, dass sie schreiend zurückliefen. Am Ende klärte sich alles auf: „Elwetritsche“ gibt es nicht, die Geräusche machten unserer Lehrerinnen.
Kevin, Sinan, Lukas, Yvonne
Um 7 Uhr wurden wir auch am Donnerstag von Frau Schneider und Herr Mahl geweckt. Um 8 Uhr haben wir mit einer anderen Klasse zusammen gefrühstückt. Da Matze Geburtstag hatte, gab es Kuchen zum Frühstück und der Tisch war schön mit Kerzen gedeckt. Alle haben wir gesungen und Matze sein Geschenk, ein Fußball mit Unterschriften der Klasse, überreicht. Danach bauten wir mit unseren Klettertrainern im Wald eine Seil-Hängebrücke über einen Bach bis 11 Uhr. Dann hatten wir bis zum Mittagessen Freizeit. Zum Essen gab es Frikadellen mit Kartoffelbrei und Soße. Nach dem Mittagessen hatten wir Freizeit bis zum Abendessen, da es unser letzter Nachmittag im Rappenhof war. Einige von uns sind wieder zum Bach gegangen, wo wir uns abkühlten und tobten. Manche spielten Fußball oder Tischtennis oder waren bei den Tieren.
Von 20 bis 22 Uhr gab es eine Disco, bei der wir zusammen mit einer anderen Klasse aus Hagsfeld feierten. Es war sehr lustig und hat viel Spaß gemacht. Später kamen auch noch Schüler aus anderen Klassen dazu, z.B. aus Ulm.
Ab 22 Uhr mussten wir in unseren Häusern sein, was uns sehr schwer fiel, da wir nette Mädchen kennen gelernt hatten. Aber zum Glück gibt es ja Handys!
Jan, Erna, Tim, Nuray
Am Freitag, unserem Abfahrtstag wurden wir um 7 Uhr geweckt. Danach mussten wir die restlichen Sachen packen, die Betten abziehen und das Haus fegen. Manche hatten sehr viel zu tun, da sie am Donnerstag noch nicht anfangen wollten zu packen. Schwierig war es auch, die einzelnen Kleider den Besitzern zuzuordnen, da viele Kleidungsstücke auf dem Wäscheständer oder Boden lagen. Einige hatten Probleme ihre Koffer zu schließen, da sie die Kleider einfach so in den Koffer warfen.
Es war sehr stressig, doch um kurz nach 8 Uhr konnten wir alle frühstücken. Nach dem Frühstück haben wir uns dann von unseren Kletterlehrern verabschiedet. Dann kam auch schon der Bus, der uns wieder nach Karlsruhe zurück brachte. Während der Rückfahrt haben die meisten von uns geschlafen oder MP-3 Player gehört.
Um 11. 30 Uhr waren wir wieder in Grötzingen, wo uns unsere Eltern abholten.
ES WAR EINE WUNDERSCHOENE WOCHE!!
Matthias, Anna, Ebru, Nurullah |
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